Die ideale GT - Diskussionen

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ETXE
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Beitrag: # 396605Beitrag ETXE
9.11.2006 - 13:04

Ich finde aber, daß sie sich zu ähnlich sind, die 7. und die 18. Etappe! Wieso sollte ich diese Meinung nicht haben? Und relativiert habe ich das Ganze auch noch, da ich schon einen Unterschied darin sehe, ob ich eine so geartete Etappe am Ende der ersten Woche oder gegen Ende der Rundfahrt setze.
Nichtsdesttrotz gäbe es mE kaum einen Unterschied im Etappenergebnis, wenn man die beiden Etappen vertauschen würde.

Und zu Pistoia habe ich genaus wenig etwas gesagt wie zur Gerardmer-Etappe, also faß mich bitte nicht unter "was habt ihr alle...". ;)
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arkon
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Beitrag: # 396629Beitrag arkon
9.11.2006 - 15:55

nein, das mit dem pistoia-seitenhieb bezog sich eher darauf, das genau diese etappe schon im zweiten (dritten?) gt verbaut wurde, nebst etlicher verwendungen des "col de la schlucht". schön und gut, am ende sicherlich eine bereicherung, aber zwei mal das gleiche muster...

und weiterhin habe ich mich nicht genau genug ausgedrückt: der pailheres ist ein hauptgericht, der aspin nur eine vorspeise. mongie ist ähnlich hart wie bonascre, aber trotzdem gibt es damit m.e. nach einen unterschied zwischen den beiden etappen: ausreißer, die vor den bergen angreifen, werden mit geringerer wahrscheinlichkeit durchkommen, attacken am vorletzten berg werden wahrscheinlicher. die unterschiede mögen marginal sein, aber für einen bergsprint ist die unterscheidung schon recht groß. jedenfalls meiner meinung nach ;).
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ETXE
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Beitrag: # 396633Beitrag ETXE
9.11.2006 - 16:01

Bliebe immer noch bei beiden Etappen der Vorlauf von etwa 150 Flach-Kilometern, auf die mit dem Aspin ein enorm steiler Berg folgt und mit dem Pailheres ein sehr langer, aber nicht ganz so steiler Berg folgt. Aber lassen wir die Korinthenkackerei :D

Die Tour mag dadurch, daß sie konventionell daherkommt, eine Tour sein, die nett und fahrbar ist. Für meinen Geschmack ist sie zu konventionell :P
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Bettini_der_Beste
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Beitrag: # 396635Beitrag Bettini_der_Beste
9.11.2006 - 16:08

Jetzt muss aber auch noch was sagen :D . Die 9. Etappe ist durchaus ein Hammer, allerdings habe ich bedenken, was die Position in der Rundfahrt angeht (ich glaub, dass hab ich auch schon angesprochen). Sie kommt nach einem Ruhetag und ziemlich früh, also gibt es wohl keine wirklich großen Zeitabstände, dafür sind die Fahrer noch zu frisch. Würde sie am Schluss (nach dem 2. Zeitfahren, da würde sie mir sehr gut gefallen :D ) kommen, wäre sie durchaus ein regelrechter Hammer!

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Ikaros
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Beitrag: # 398385Beitrag Ikaros
21.11.2006 - 17:13

nachdem es hier offensichtlich etwas eingeschlafen ist, will ich nun auch mal meine Grand Tour vorstellen:

Allgemein war es mein Ziel den Kletterern und den Klassementfahrern auch schon in den ersten Wochen die Chance zu geben, sich etwas in Szene zu setzen, ohne dabei die Spannung aus der Schlusswoche zu nehmen, deshalb gibt es in den ersten Wochen zwei relativ einfache Bergankünfte, die aber noch keine entscheidenden Abstände in der Gesamtwertung verursachen dürften, während es zu Beginn der Schlusswoche zwei schwere, ganztägige Bergetappen geben wird, bei denen dann doch deutlich größere Abstände zu erwarten sein dürften, dazu einige Mittelgebirgsetappen, bei denen man etwas Zeit gutmachen könnte, und als Finale dann noch ein Bergzeitfahren am letzten Samstag.

Sa: Prolog
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Der Hügel sollte für zusätzliche Spannung sorgen, hier könnte man schon wichtige Sekunden für die Gesamtwertung verlieren, Rundfahrer sicherlich auch mit guten Chancen, sich gegen die Prologspezialisten durchzusetzen, zudem wird hier auch schon erstmals das Bergtrikot vergeben werden, auch wenn Kat3 wohl etwas zu hoch angesetzt ist, würde wohl eher eine Wertung der 4. Kategorie werden, so dass es auch auf der nächsten Etappe noch einmal spannend werden dürfte.

So: 1. Etappe
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Auf den ersten 15km dürfte es zu einem spannenden Kampf ums Bergtrikot kommen, danach wird es wohl mit Sicherheit auf einen Sprint hinauslaufen.

Mo: 2. Etappe
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Diesmal stehen drei Bergwertungen auf dem Plan, um möglicherweise einen neuen Träger für's Bergtrikot zu bestimmen, danach dürfte es auch hier zum Sprint kommen.

Di: 3. Etappe
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Diesmal steht also die erste Bergwertung der zweiten Kategorie auf dem Plan, um auch hier wieder einen Kampf um's Bergtrikot entbrennen zu lassen, danach geht es leicht hügelig ins Ziel, aber auch hier dürften es die Ausreißer schwer haben, bis zu diesem Tag könnte ein Sprinter auch den Rückstand aus dem Prolog wieder gutgemacht haben.

Mi: 4. Etappe
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Heute bekommen also die Klassikerfahrer ihre Chance um den Tagessieg und auch ums Trikot des Gesamtführenden zu kämpfen, und das ganze vor interessanter historischer Kulisse, mit großen Abständen für's Gesamtklassement ist wohl nicht zu rechnen.

Do: 5. Etappe
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Das hügelige Profil in der Schlussphase verspricht einen spannenden Kampf zwischen Ausreißern und Sprintern, wobei letztere auch hier wohl wieder im Vorteil sein dürften. (die Bergwertungen sind hier natürlich klar zu hoch eingestuft)

Fr: 6. Etappe
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Und zum zweiten Mal die Chance für Bettini & Co auf einen Etappensieg, diesmal auf den Spuren von Lüttich-Bastogne-Lüttich, auch die Klassementfahrer können hier sicherlich etwas probieren.

Sa: 7. Etappe - Mannschaftszeitfahren
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Am Samstag wird es nun zum ersten Mal richtig spannend im Kampf um den Gesamtsieg, und auch den Zuschauern wird einiges geboten werden, die Helfer bekommen hier auch noch mal zusätzlich die Chance sich zu zeigen, insbesondere auch am Anstieg.

So: 8. Etappe
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Nach dem Mannschaftszeitfahren geht es gleich spannend weiter mit der ersten Bergankunft, bei der sich auch die Kletterer erstmals so richtig in Szene setzen könnten, für die Gesamtwertung kann man hier sicher auch etwas tun, entscheidende Abstände dürfte es aber noch nicht geben.

Mo: Ruhetag

Di: 9. Etappe
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Nach dem Ruhetag noch eine Flachetappe, bevor es dann in den nächsten Tagen wieder richtig zur Sache geht, hier könnten Ausreißer ihre Chance nutzen, aber auch die Sprinterteams könnten nochmal alles in die Waagschale werfen, bevor sie in den nächsten Tagen wohl nicht mehr allzu viel zu melden haben.

Mi: 10. Etappe
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Relativ flache Bergankunft, bei der die Abstände wohl wieder nicht allzu groß werden dürften, vorne können sich aber erneut die Kletterer zeigen, dazu am späten Nachmittag eine spannende Schlussphase für die Zuschauer.

Do: 11. Etappe: Einzelzeitfahren
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Am Donnerstag also ein relativ flaches Einzelzeitfahren, mit 52 km lang genug um ernstzunehmende Abstände in der Gesamtwertung zu verursachen, dazu ein kleinerer Anstieg bei dem die Zeitfahrspezialisten etwas gefordert werden, letztlich sollten sie hier aber doch auf ihre Kosten kommen.

Fr: 12. Etappe
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Nun geht es also ins Mittelgebirge, angesichts der Etappen an den Tagen zuvor und danach könnten hier Ausreißer ihre Chance bekommen, Abstände im Gesamtklassement sind aber auch hier nicht auszuschließen.

Sa: 13. Etappe
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Mit den beiden ganztägigen Hochgebirgsetappen am dritten Wochenende geht die Rundfahrt nun also endgültig in die entscheidende Phase, heute wird sich wohl auch einiges in der Bergwertung tun, genau wie in der Gesamtwertung, wo heute mit Minutenabständen zu rechnen sein wird, zumal die Entscheidung hier nicht erst am Schlussanstieg fallen muss.

So: 14. Etappe
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Am Motirolo dürfte wohl eine Vorentscheidung fallen, heute gibt es auch noch einmal einige Bergpunkte zu verteilen, und in der Gesamwertung sollte es auch wieder Minutenabstände geben.

Mo: Ruhetag

Di: 15. Etappe
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Im Vergleich zum Wochenende wird es nun natürlich wieder etwas einfacher, im hügeligen Finale und vor allem am Schlussanstieg kann man aber doch noch etwas Zeit in der Gesamtwertung herausholen, aber auch Ausreißer könnten heute eine Chance haben.

Mi: 16. Etappe
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Eigentlich eine klassische Überführungsetappe, auf der Ausreißer ihre Chance wittern dürften, am Croix-Neuve besteht aber wieder die Chance noch wichtige Sekunden in der Gesamtwertung herauszuholen.

Do: 17. Etappe
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Zur Abwechslung nochmal eine Etappe auf der sich die Klassementfahrer etwas erhohlen können, hier dürften sich wohl die Ausreißer den Tagessieg schnappen.

Fr: 18. Etappe
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Bevor am Samstag nochmal die Klassementfahrer gefragt sein werden, könnten hier die Sprinter nochmal auf ihre Kosten kommen, wenn die Teams nicht schon zu erschöpft sind, und doch wieder Ausreißern den Sieg überlassen.

Sa: 19. Etappe - Bergzeitfahren
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Zum Abschluss nochmal ein großes Spektakel für die Zuschauer, und auch die endgültige Entscheidung um den Gesamtsieg, allerdings in der kürzeren der beiden ausgetragenen Versionen, ohne die etwas längere Anfahrt, sondern mit Start direkt zu Beginn des Anstiegs, so dass auch Bergflöhe heute eine Chance haben.

So: 20. Etappe
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Ganz zum Schluss nochmal das klassische Schaulaufen auf den Champs Elysées incl. eines Massensprints.


Alles in allem sicherlich eine sehr schwere Tour, zudem mit relativ wenigen flachen Einzelzeitfahrkilometern, so dass hier auch ein Kletterer gewinnen könnte, der nicht zur absoluten Spitze im Zeitfahren gehört, ansonsten relativ wenige Chancen für Sprinter, dafür könnten Ausreißer die eine oder andere Chance bekommen.

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ETXE
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Beitrag: # 398412Beitrag ETXE
21.11.2006 - 20:00

Also, mir gefällts! :D
Viele Erhebungen, vom "Hügelchen" bis zum "Berg"! Das Bergzeitfahren sollte aber durchaus in der langen Version ausgetragen werden.

Hier gilt natürlich auch das, was KuT zu meiner Kletter-Rundfahrt sagte. Kaum ein Team wird mit reinen Sprintern antreten, eher mit Rouleuren und Berghelfern.
Das Punktetrikot könnte eine Beute für endschnelle, kletterharte Fahrer wie Cândido Barbosa sein.
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wassertraeger29
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Beitrag: # 398414Beitrag wassertraeger29
21.11.2006 - 20:12

Naja, 7 Sprintankünfte sind doch möglich, in der dritten Woche kommt es erfahrungsgemäß eh nicht mehr dazu.

Mir gefällt die GT ebenfalls!

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Escartin
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Beitrag: # 398915Beitrag Escartin
26.11.2006 - 12:10

Die schönsten Etappen haben eben doch die Italiener:

Prolog: Samstag - 7km

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Ein vollkommen flacher Prolog zum Auftakt, kurz genug, alle Fahrer in realistischer Nähe zur Gesamtführung zu halten. Zum Auftakt ein Zeitfahren, damit der Sieger der ersten echten Etappe nicht auch quasi automatisch zum Gesamtführenden wird. Zudem bietet der Prolog allen Fahrern eine Chance, sich zu präsentieren, für viele Helfer ist es die letzte. Zu Beginn wäre auch ein kurzes Teamzeitfahren denkbar, aber auch dort wirkt es unfair, weil es individuell starken Fahrern die Chancen auf eine Gesamtführung raubt. Eine ausgewogene Rundfahrt bietet jedem Fahrertypen eine Chance auf das Trikot, zu Beginn eben den Zeitfahrspezialisten. Außerdem wirkt ein durch Mannschaftszeitfahren entstandenes Gesamtklassement wegen der vielen Zeitgleichheiten sehr künstlich, die Vergabe des Trikots ist es sowieso. Daher: Prolog

1 Rik Verbrugghe (Bel) Lotto-Adecco 7.44 (58.895 km/h)
2 Dario Frigo (Ita) Fassa Bortolo 0.08
3 René Andrle (Cze) O.N.C.E.-Eroski 0.10
4 Jan Hruska (Cze) O.N.C.E.-Eroski 0.12
5 Andrea Peron (Ita) Fassa Bortolo 0.13


1. Etappe: Sonntag - 182km

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Die erste Etappe ist selbstverständlich den Sprintern vorbehalten, der erste Massensprint hat ja doch sehr viel Prestige. Außerdem winkt den Sprintern hier die Gesamtführung, entsprechend der Maxime, dass jeder Fahrer eine Chance darauf haben soll, zumindest einen Tag das Leadertrikot zu tragen. Finisseure können es 10km vor dem Ziel versuchen, die noch intakten Züge der Sprinter dürften das Feld aber zusammenhalten.

1 Robbie McEwen (Aus) Davitamon-Lotto 4.34.47 (38.866 km/h)
2 Isaac Galvez Lopez (Spa) Illes Balears
3 Robert Forster (Ger) Gerolsteiner
4 Alessandro Petacchi (Ita) Fassa Bortolo
5 Baden Cooke (Aus) Francaise Des Jeux

2. Etappe: Montag - 153km

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Erneut die Sprinter, wenn es mit der Führung noch nicht geklappt hat, dann bietet sich jetzt die zweite aber auch letzte Chance. Die Neigung der Organisation zu kurzen Etappen wird bereits deutlich, niemand hat etwas von fünfstündigen Flachetappen, in denen Vorsprünge von zehn Minuten entstehen und wieder zugefahren werden. Auf kurzen Etappen darf man auf aktivere Fahrweise hoffen, gerade auch während der TV-Übertragung. Und wenn doch nicht, dann ist es wenigstens schnell vorbei.

1 Robbie McEwen (Aus) Davitamon-Lotto 3.37.17 (42.248 km/h)
2 Jaan Kirsipuu (Est) Credit Agricole
3 Volodymyr Bileka (Ukr) Discovery Channel-Pro Cycling Team
4 Isaac Galvez Lopez (Spa) Illes Balears
5 Henk Vogels (Aus) Davitamon-Lotto


3. Etappe: Dienstag - 145km

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Erneut eine kurze Etappe, doch geht es für die Sprinter hier nur darum, den Schaden zu minimieren, eine errungene Gesamtführung vielleicht zu verteidigen. Die Etappe aber gehört den Klassikerspezialisten, die sich im ansteigenden Finale vielleicht sogar mit den Klassementfahrern auseinandersetzen müssen. Je nach Rennverlauf winkt dem Sieger auch die Übernahme der Gesamtführung.

1 Stefano Garzelli (Ita) Vini Caldirola-SoDi 3.34.38 (39.136 km/h)
2 Francesco Casagrande (Ita) Lampre 0.02
3 Alessandro Petacchi (Ita) Fassa Bortolo
4 Franco Pellizotti (Ita) Alessio
5 Gabriele Colombo (Ita) Domina Vacanze-Elitron


4. Etappe: Mittwoch - 236km

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Das Profil dieser waschechten Mittelgebirgsetappe erinnert an die Lombardeirundfahrt, auch in Bezug auf die Länge, der Favoritenkreis besteht also aus bergfesten Klassikerfahrern, aber auch die Favoriten können sich hier erstmals abtasten. Diese müssen außerdem beweisen, dass sie auch extrem lange Etappen überstehen können, eines der Kriterien, denen ein Gesamtsieger genügen muss. Kopfsteinpflaster gehört dagegen nicht zu diesen, öffnet es dem Zufall doch Tür und Tor. Sollte ein Sprinter die Führung am Vortag noch verteidigt haben, heute verliert er sie. Das Klassement wird vorsortiert.

1 Rik Verbrugghe (Bel) Cofidis, le Credit par Telephone 6.42.15 (35.201 km/h)
2 Paolo Savoldelli (Ita) Discovery Channel Pro Cycling Team 0.14
3 Luca Mazzanti (Ita) Ceramica Panaria-Navigare
4 José E. Gutierrez Cataluna (Spa) Phonak Hearing Systems
5 Davide Rebellin (Ita) Gerolsteiner 0.16



5. Etappe: Donnerstag - 127km

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Der Block der Klassikeretappen endet mit einer extrem kurzen Etappe, die gegenüber den Vortagen auch wesentlich leichter ist. Den reinen Sprintern dürfte das wellige Finale aber zu schwer sein, eine ideale Etappe für Paolo Bettini. Wenn er am Vortag mithalten konnte, könnte er sich mit der Gesamtführung für einen verpassten Etappensieg entschädigen.

1 Tomas Vaitkus (Ltu) AG2R Prevoyance 3.05.13 (42.76 km/h)
2 Paolo Bettini (Ita) Quick Step-Innergetic
3 Olaf Pollack (Ger) T-Mobile Team
4 Robbie McEwen (Aus) Davitamon-Lotto
5 Philippe Gilbert (Bel) Française des Jeux

6. Etappe: Freitag - 146km

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Wer eine große Rundfahrt gewinnen will, der muss über drei Wochen Spitzenleistungen abliefern. Diese Maxime zählt zu den wichtigsten Richtlinien der Organisation, folglich türmt sich die erste Bergankunft bereits auf der sechsten Etappe vor den Fahrern auf. Eine Flachetappe mit Bergankunft, eigentlich scharf zu kritisieren, bietet eben doch einen guten Einstieg in das Hochgebirge. Und schließlich soll es ja nicht gleich um den Gesamtsieg gehen, die 30 Sekunden, die man hier verlieren kann, werden in aller Regel nicht über diesen entscheiden. Allerdings ist der Terminillo doch so schwer, dass man sich einen schwachen Tag nicht erlauben darf, Dario Frigo und Francesco Casagrande haben das 2003 erfahren müssen. Und die Siege von Garzelli und Tonkov zeigen auch, dass man hier den Grundstein für eine hervorragende Endplatzierung legen kann.

1 Stefano Garzelli (Ita) Vini Caldirola-SO.DI 3.55.19 (36.461 km/h)
2 Gilberto Simoni (Ita) Team Saeco
3 Andrea Noe' (Ita) Alessio 0.02
4 Pavel Tonkov (Rus) CCC-Atlas-Polsat 0.14
5 Eddy Mazzoleni (Ita) Vini Caldirola-SO.DI 0.37


7. Etappe: Samstag - 234km

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Viel war ja bislang nicht dabei für die Sprinter, nun endlich die dritte reine Flachetappe. Da die Klassikerspezialisten aus der Gesamtwertung herausgefallen sind, würden anspruchsvollere Profile zu leicht zu Ausreißeretappen führen, daher sind die hügeligen Finals vor der ersten Bergankunft platziert. Jetzt dürfen sich die Männer mit den schnellen Beinen austoben, die längste Etappe der Rundfahrt bietet ihnen die Gelegenheit dazu. Zugleich verhindert die Länge eine zu ausgedehnte Vorbereitung auf die achte Etappe, wir sind ja schließlich bei einer großen Rundfahrt. Und die Jacky Durands sollen ja zumindest eine Gelegenheit bekommen, 200km-Fluchten zu inszenieren.

1 Alessandro Petacchi (Ita) Fassa Bortolo 5.59.52 (40.515 km/h)
2 Robbie McEwen (Aus) Lotto-Domo
3 Olaf Pollack (Ger) Gerolsteiner
4 Andris Nauduzs (Lat) Domina Vacanze
5 Alexandre Usov (Blr) Phonak Hearing Systems

8. Etappe: Sonntag - 45km

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Das erste große Zeitfahren, trotz des hügeligen Auftakts letztlich etwas für die Spezialisten, die hier möglichst viel Zeit herausfahren müssen, bei dem nach den Bergetappen platzierten zweiten Zeitfahren sind die Kletterer ja regelmäßig stärker. Die Zielankunft am Dom von Florenz sorgt für herrliche Bilder und helle Freude in den Redaktionen öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten.

1 David Zabriskie (USA) Team CSC 58.31 (46.14 km/h)
2 Ivan Basso (Ita) Team CSC 0.17
3 Paolo Savoldelli (Ita) Discovery Channel-Pro Cycling Team 0.44
4 Marzio Bruseghin (Ita) Fassa Bortolo 0.48
5 Serguei Gonchar (Ukr) Domina Vacanze 0.51

9. Etappe: Montag - 117km

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Ein Klassikerfinale wäre wiederum wenig sinnvoll, noch sind alle Topsprinter dabei, da will man den Ausreißern noch keine Geschenke machen. Diese dürfen aber immerhin auf eine zurückhaltende Fahrweise des Gesamtführenden hoffen, der könnte ja sein Team für die Berge schonen wollen.

1 Alessandro Petacchi (Ita) Fassa Bortolo 2.39.47 (43.934 km/h)
2 Jan Svorada (Cze) Lampre
3 Giovanni Lombardi (Ita) Domina Vacanze-Elitron
4 Angelo Furlan (Ita) Alessio
5 Werner Riebenbauer (Aut) Team fakta-Pata Chips

10. Etappe: Dienstag - 202km

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Eine Etappe mit vielen Möglichkeiten für taktische Spiele, hier ist nicht unbedingt der mit den besten Beinen auch der Erste im Ziel, zumal es für das Team des Leaders ganz schwer werden wird, das Rennen zu kontrollieren. Ein schwacher Tag eines Mitfavoriten wird zu einem gnadenlosen Ausscheidungsfahren der Klassementfahrer führen, bei dem Relaisstationen in Ausreißergruppen eine entscheidende Rolle spielen können, ansonsten zerlegt sich eine namhaft besetzte Ausreißergruppe an den letzten Anstiegen.

1 Kurt Asle Arvesen (Nor) Team fakta-Pata Chips 5.34.23 (38.040 km/h)
2 Paolo Tiralongo (Ita) Ceramiche Panaria-Fiordo 0.01
3 Gilberto Simoni (Ita) Team Saeco
4 Leonardo Bertagnolli (Ita) Team Saeco 0.10
5 Giuliano Figueras (Ita) Ceramiche Panaria-Fiordo 0.26


====== Ruhetag ======


11. Etappe: Donnerstag - 189km

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Fünfte und vorerst letzte reine Sprintetappe, am Vorabend der großen Bergetappen bietet sich für viele Sprinter dann der Ausstieg an. Wer noch eine Etappe im Sprint gewinnen will, der muss sich jetzt eine ganze Woche gedulden.

1 Paolo Bettini (Ita) Quick Step-Innergetic 4.15.42 (44.583 km/h)
2 Olaf Pollack (Ger) T-Mobile Team
3 Robert Forster (Ger) Gerolsteiner
4 Henk Vogels (Aus) Davitamon-Lotto
5 Axel Maximiliano Richeze (Arg) Ceramica Panaria-Navigare


12. Etappe: Freitag - 217km

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Das erste Monster. Vier harte Pässe, die ersten beiden zur Vorselektion, der Fedaia dann für die entscheidende Attacke. Diese Rundfahrt bietet den Kletterern viele Chancen, die sie aber nur nutzen können, wenn sie Mut zeigen. Den Mut zur Attacke am vorletzten Berg. Und diesen Mut versucht der Kurs zu fördern. Ganz besonders auf dieser Etappe.

1. GUERINI GIUSEPPE ITA PLT TEAM POLTI 6.16.58
2. PANTANI MARCO ITA MER MERCATONE UNO - BIANCHI 0.00
3. GONZALES 'CHEPE' JOSE' JAIME COL KEL KELME - COSTA BLANCA 2.04
4. TONKOV PAVEL RUS MAP MAPEI - BRICOBI 2.04
5. CAMENZIND OSKAR SUI MAP MAPEI - BRICOBI 2.18


13. Etappe: Samstag - 121km


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Gestern waren Länge und Höhenmeterzahl ein Hauptkriterium, gemessen daran ist die heutige Etappe leicht. Aber ein Klassementfahrer muss auch mehrere Tage in Folge zu Höchstleistungen fähig sein. Dies wird heute überprüft. Wer sich nicht gut erholt hat, verliert bei der zweiten und letzten Bergankunft Minuten.

1 Alex Cano Ardila (Col) Maltinti Lampadari Salgomma 3.34.07
2 Matthew Lloyd (Aus) South Australia.com-AIS 1.36
3 Dario Cataldo (Ita) Bedogni Natalini Praga 1.43
4 Dmitro Grabovskyy (Ukr) Finauto Sport Team Casini 2.00
5 Marco Cattaneo (Ita) S.C. Pagnoncelli Ngc Perrel 2.15

14. Etappe: Sonntag - 210km


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Der Bric Berton raubt den Sprintern die Lust, eine Ausreißergruppe darf eine Viertelstunde ins Ziel bringen. Ein Namenloser steht für einen Tag im Rampenlicht.

1 Christophe Le Mevel (Fra) Credit Agricole 4.50.51 (43.321 km/h)
2 Christophe Brandt (Bel) Davitamon-Lotto 0.09
3 Alessandro Vanotti (Ita) Domina Vacanze 0.16
4 Dmitriy Fofonov (Kaz) Cofidis-Le Credit Par Telephone
5 Frank Schleck (Lux) Team CSC

15. Etappe: Montag - 125km


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Eigentlich die schönste Etappe der Rundfahrt. Klassementfahrer können vor dem Ruhetag etwas versuchen, müssen aber nicht, wegen der Kürze der Etappe kommt auch dann keine Langeweile auf. Der Kampf um den Etappensieg verspricht in jedem Fall Spannung und wird mehr durch Stärke als durch Glück entschieden.

1. Laczano
2. Fuente
3. De Vlaeminck 0.13
4. Moser
5. Bitossi

====== Ruhetag ======

16. Etappe: Mittwoch - 202km


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Die zweite Monsteretappe und von allen Bergetappen die, die den Ausreißern die besten Chancen bietet. Gut möglich, dass die Favoriten mit ihren Attacken bis zum Izoard warten, wer vier-fünf Minuten über den Agnello bringt, hat dann gute Siegchancen. Gleichzeitig fehlt es aber an Flachstücken, auf denen starke Teams gleich mehrere Minuten wieder aufholen könnten. Wer den Angriff eines Top10-Fahrers abwehren will, der muss das am Berg tun. Sollte der Agnello unpassierbar sein, wird das Ziel nach Chianale verlegt, dann bietet der Sampeyre die Gewähr für einen selektiven Rennverlauf. Und: Die Etappe folgt auf einen Ruhetag. Das wird den Rhythmus einiger Favoriten brechen.

1995 wegen schlechten Wetters bereits Ziel in Chianale:

1. Richard
2. Massi
3. Rodriguez
4. Buenahora 0.10
5. Ghirotto 1.08

17. Etappe: Donnerstag - 142km

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Eine Ruhepause für die Favoriten und kurz genug, dass sich Sprinterteams finden könnten, die alle Ausreißer wieder stellen. Kommt darauf an, wie die Sprinter über die Berge gekommen sind.

1 Ivan Quaranta (Ita) Alexia Alluminio 3.52.55 (36.579 km/h)
2 Endrio Leoni (Ita) Alessio
3 Mario Cipollini (Ita) Saeco Macchine Per Caffe'
4 Danilo Hondo (Ger) Team Deutsche Telekom
5 Marco Zanotti (Ita) Liquigas-Pata

18. Etappe: Freitag - 55km

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Soll das abschließende Zeitfahren vor oder nach der letzten Bergetappe liegen? Vor! Zwar wird ihm damit die potentielle Dramatik genommen, die es in einer knappen Situation haben kann, etwa bei der Tour 03, aber diese wird eben auf die letzte Bergetappe übertragen. Und dort wirkt sie noch stärker, weil es zu einem direkten Duell kommt, ein Zeitfahren bietet ja nur ein Fernduell.
Das zweite Zeitfahren ist etwas länger als das erste, weil Kletterer noch einmal ordentlich Zeit verlieren sollen, erfahrungsgemäß in der dritten Woche aber weniger Sekunden pro Kilometer einbüßen.

1 Dario Frigo (Ita) Fassa Bortolo 1.11.35 (46.519 km/h)

2 Gilberto Simoni (Ita) Lampre-Daikin 0.28
3 Abraham Olano Manzano (Spa) O.N.C.E.-Eroski 1.15
4 Sergej Gontchar (Ukr) Liquigas-Pata 1.31
5 Jose' Azevedo (Por) O.N.C.E.-Eroski 2.24

19. Etappe: Samstag - 195km

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Die perfekte Bergetappe. Anfahrt über Stelvio statt über Gavia, da die Serpentinenstrecke einfach unglaubliche Bilder liefert. Nach dem Mortirolo dann nicht direkt Ziel in Aprica, weil die Spannung noch länger gehalten werden kann. Am Mortirolo explodiert das Rennen ohnehin, das soll maximal ausgenutzt werden. Von Mazzo an bedeutet das mehr als zwei Stunden spannendsten Radsport. Eine epische Etappe zum Schluss also. Hier stürzen Helden und neue werden geboren.

1. Pantani
2. Chiappucci 2.52
3. Belli 3.27
4. Rodriguez
5. Indurain 3.30

20. Etappe: Sonntag - 140km


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Ein klassisches GT-Finale auf einem Rundkurs, Sprinter und Finisseure duellieren sich. Der Startort bietet die Gelegenheit, große Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.

1 Robert Forster (Ger) Gerolsteiner 3.56.03 (35.585 km/h)
2 Axel Maximiliano Richeze (Arg) Ceramica Panaria-Navigare
3 Olaf Pollack (Ger) T-Mobile Team
4 Paolo Bettini (Ita) Quick Step-Innergetic
5 Leonardo Duque (Col) Cofidis, le Credit par Telephone

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Macht in der Summe 3190km Gesamtlänge, verteilt auf:

Fünf Bergetappen
Drei Mittelgebirgsetappen
Drei Zeitfahren
Zwei Finisseuretappen
Eine Ausreißeretappe
Sieben Sprintetappen
"Wittgenstein pondered what time it could be on the sun (it was a nonsensical question, he concluded)." - The Economist

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arkon
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Beitrag: # 398939Beitrag arkon
26.11.2006 - 14:33

mit einem wort: ja

mein favorit bisher. die sprinter kommen zum zug, wenn sie sich anstrengen auch gerne öfter. die klassementfahrer kommen vielleicht etwas kurz, aber das müssen sie ja eben durch offensive fahrweise ausgleichen... besonders um den zweiten ruhetag herum dürfte freude aufkommen.
beim klassementfinale bin ich ebenfalls skeptisch, aber es dürfte klappen. besonders wenn du das sagst ;).

glückwunsch
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Toursieger Ullrich
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Beitrag: # 400319Beitrag Toursieger Ullrich
7.12.2006 - 21:09

Tour de Toursieger Ullrich

Nun die erste GT von mir. Ich will die "ideale" Tour, sowie einen "idealen" Giro bringen. Welcher für die Wertung dann zählt werde ich mich entscheiden. Oder ich mache noch eine weitere, in der dann die Profile auch von der Vuelta reinkommen, die dann als das "Ideal" angesehen wird. Ich fände es aber gut, wenn auch die anderen Editionen von der Jury mit einem Kommentar versehen werden.

Meine Tour soll nicht 100% durchführbahr sein, es soll nur die Charakteristik der Tour drin sein. So ergibt sich aber meist automatisch eine gute "reele" Durchführbarkeit. Das heißt Alpen und Pyrenäen getrennt und nicht gemischt, sowie eine eher "klassische" Tour Streckenführung. Dennoch wird sie nicht 1:1 übernommen sein aus einer einzigen Tour, sondern es soll bunt gemischt sein, wenn ich auch nicht verleugnen kann, dass die Führung doch teilweise an die 2005er Strecke erinnert. Es gibt aber auch komplett neues, so z.B das Schlussbergzeitfahren.

Die Ziele:

Bergetappen: Es sollen nicht zu früh Bergetappen dran kommen. Bergankünfte in der ersten Woche sind nix, wenn dann mittelschwere Etappen. Ein kleines Abtasten soll vor dem Hochgebirge sein, e soll aber nicht X Anläufe geben. Das Abtasten wird durch Gerardmer gewährleistet. Schließlich ist die erste Bergetappe immer die spannendste überhaupt. Wer hat Form und wer nicht?

Um die Tour möglichst lange spannend zu halten dürfen die Alpen nicht zu hart sein und nicht zu früh dran kommen. Dennoch sollen sie aber intensiv genutzt werden bereits dem Klassement die ersten Konturen aufzuzeigen. Ein klassisches Ausscheidungsfahren und eine schwere Etappe mit Ziel im Tal mit mittlerer Distanz vom letzten Berg für Angriffslustige scheint für mich dafür optimal zu sein.

Die Pyrenäen sollen so gestaltet sein, dass möglichst frühe Angriffe möglich sind. Nach einem eher leichten Einstieg sollen die beiden schwerere Etappen ffolgen.

Das Massif Central soll langweilige Etappen nach dem letzten Bergen, bei denen eh nur große Ausreisergruppen ankommen verhindern. Vor allem Mende soll so den Fahrer die Chance geben, die unter den Erwartungen blieben, zu zeigen was sie können. Auch sollen noch einmal Angriffe auf den Spitzenreiter folgen und ums Podest gekämpft werden.

Zeitfahren: 2 lange Zeitfahren gehoren für mich einfach zur Tour. Ein Tour Sieger muss Zeitfahren können. Die Frage war die Integrierung ins Rennen. Da ich mich gegen das unfaire Mannschaftszeitfahren entschieden habe, soll noch ein Bergzeifahren stattfinden. Dies soll das Schlusszeitfahren am vorletzten Tag ablösen, um die Berge auch möglichst lange rauszuzögern. Deshalb ein langes Zeitfahren vor dem ersten un dem 2 Gebirge.

Sonstige Dinge:
Es wurde versucht Höhepunkte am Wochende stattfinden zu lassen. Da man einen Sonntag nicht mit einem Ruhetag belegen wollte, hat mann die Pyrenäentrillogie mit einem Ruhetag getrennt. Nun finden an den Wochenenden die beiden Zeitfahren, sowie die Etappe nach Gérardmer und Plateu de Bonascre.

Am Nationalfeiertag soll möglichst ein französischer Fahrer gewinnen. Folglich soll er weder an einer Flachetappe, noch an einer schweren Bergetappe sein.

Kopfsteinpflaster soll zur Tour gehören, folglich ist eine solche Etappe in angeschwächter Form drin.

Es sollen neben Bergfahrer und Sprinter auch Hügelfahrer auf ihre Kosten kommen. Mit 3-4 solche Etappen ist auch das gewährleistet.


Nun zur Strecke. Die Strecke beginnt am selben Tage wie die Tour 07, damit am 7.Juli

Prolog:

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Gleich ein knackiger Prolog. Sofort ein Hügel mit drin, was auch Puncheur entgegen kommt. Trotzdem werden auch Prologspezialisten ihre Chance haben. Und auch Sprinter werden nicht so viel verlieren, als das sie keine Chance mehr auf Gelb in den nächsten Tage haben werden. Der schwierige Parcours testet auch gleich die Favoriten auf die Gesamtwertung etwas stärker als leichtere. Durch den Berg wird glücklicherweise auch gleich ein Bergtrikot vergeben.

1. Etappe

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Die erste Etappe soll nicht total flach sein und mit einem Massensprint enden ohne nennenswerte Attacken. Deshalb dieser hügelige Parcours. 2002 gab es schon die ersten Scharmützel zwischen USPostal und Once. Die 4 Bergwertungenen werden für Kämpfe um die Bergwertung sorgen, was einen aktiven Streckenverlauf verspricht. Am Ende wird es aber wohl doch einen Sprint geben, wenn es nicht wieder eine Attacke à la Bertogliati gibt.

2. Etappe

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Während es gestern vielleucht noch schwerer war für die Sprinterteams einen Sprint herzustellen, ist die topfebene Strecke heute perfekt für einen Sprint. Ruhepausen am Anfang wird es aber nicht geben, denn es wird gleich um Bergunkte gesprintet. Spätestens heute sollte ein Sprinter das Gelbe Trikot übernehmen.

3. Etappe

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Kopfsteinpflaster muss einfach in die Tour rein. Das war lange Zeit jährlich der Fall. Das stellt die Teams auf eine harte Probe. Es geht über mythisches Pflaster, wie der Mauer von Geaardsbergen. Später geht es nochmal über pflaster in Frankreich. Man muss auf der Hut sein. Man kann die Tour zwar heute nicht gewinnen, aber man kann sie verlieren. Dies bringt frühzeitig Spannung in die Tour. Nach den Pavées wird es wohl Verfolgungsjagden von abgehängten Teams geben. Aber es ist nicht viel drin. Aber ein Sieger muss auch mit dem Pflaster wenigstens halbwegs zurecht geben. Im Ziel gibt es dann wahrscheinlich einen Sprint, vielleicht hat aber einer der Favoriten schon Zeitrückstand.

4. Etappe

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Auch die heutige Etappe soll aktionsreich sein. Allerdings soll sich das auf das Finale reduzieren. Die Hügel zu Schluss sollen Angreifer die Chance geben. Kessler hat es irl fast geschafft. Hier müssen die Sprinterteams schon alles geben, wenn sie einen Sprint herbeiführen wollen. Auch die Bergwertung kann heute neu gemacht werden.

5. Etappe

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Nach 2 spannenderen Etappen gibt es heute wieder eine "Ruhepause". Topfebene Etappe, wohl ein sicherer Massensprint.

6. Etappe

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2 Bergwertungen sind mit drin. Aber beide recht leicht. Erneut ein Massensprint, da die Sprinterteams angesichts der nächsten Etappen so schnell keine Chance mehr bekommen werden.

7. Etappe

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Der 14. Juli, also der Nationalfeiertag. Die Sprinter haben erst einmal für eine Weile Pause. Die erste bergige Etappe steht an. Der Col de la Schlucht bietet erste Möglichkeiten zur Attacke, erste Favoriten könnten schwanken. Dennoch werden die meisten Favoriten gemeinsam ankommen. Der Sieg wird wohl aus einer Spitzengrupe kommen. Das ist auch so beabsichtigt. Von Deutschland geht es nach Frankreich, wo dann ein Franzose gewinnen soll, die größte Wahrscheinlichkeit ist da über eine Gruppe. Moncoutié, Voeckler und Co werden sicher genug Unterstützung an dem Vogessenhang bekommen, der wird am Feiertag sicher propenvoll sein. Erste wirklich wichtige Etappe für den spätere Bergwertungsgewinner.


8. Etappe

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Das erste Zeitfahren steht an. Nicht komplett flach, trotzdem was für die Rolleure. Zudem bewusst vor den ersten hohen Bergen gelegt um den Zeitfahrer auch einen Vortei zu geben. Die Bergfahrer müssen sich heute anstrengen, wenn sie nicht von vornerein in die Rolle des Angreifers kommen wollen. Wer gestern schon Probleme hatte und sie heute wieder bekommt, der kann die Tour schon früh abschreiben.


Ruhetag


9. Etappe

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Zu früh sollte es nicht in de Berge gehen. Einen ersten Eindruck von den Konkurrenten wird man schon haben. Die erste Alpenetappen soll gleich aussortieren, aber noch nicht entscheiden. Deshalb habe ich mich gegen die Alpe d'Huez Etappe 2001 entschieden und mich für die etwas leichtere 2003er Etappe entschieden. Mit Galibier und Alpe d'Huez gleich Klassiker.

10. Etappe

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Heute soll denen Gelegenheit gegeben haben, die wie Vino 05 nach dem Ruhetag patzten. Mit Madeleine und erneut dem Galibier weitere Klassiker im Programm. Mut soll hier belohnt werden, anders als gestern, soll das kein Ausscheidungsfahren werden. Das Klassement soll weitere Konturen annehmen, aber noch lange nicht entschieden sein.

11. Etappe

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Typische Etappe für Ausreiser. Ein Sprint nach den beiden schweren Alpenetappen und weiteren Bergen heute scheint unwahrscheinlich und Attacken von Favoriten auch. Höchstens Fahrer à la Vino könnten es versuchen. Typische Franzosen Etappe.

12. Etappe

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"Ruhe vor dem Sturm". Die Sprinter werden nach der langen Pause mal wieder interessiert zu sein eine Etappe zu holen. Zu viele Sprints gab es bisher ja noch nicht. Das Profil ist flach und räumt ihnen daher alle Möglichkeiten ein. Falls sich keine Mannschaft zum Nachführen findet, kommt eine typische Gruppe durch.

13. Etappe

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Das legendäre Zeitfahren im Freizeitpark Cap Décoverte wo Jan Ullrich 03 seine Konkurrenz demontierte. Flach mit einigen Wellen kostet es im Hitzepool Frankreichs enorm viel Kraft. Wenn die starken Zeitfahrer angesicht dem noch kommenden Programm nicht in Gelb sind, dann wird es wohl auch nichts mehr damit werden.

14. Etappe

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Wie 2003 geht es nach dem Zeitfahren gleich in die Pyrenäen. Pailhères und Ax 3 Domains ist eine super Kombination, weshalb sie auch erneut im Programm ist. Wer kräftg Rückstand hat wird bereits früh am Pailhères die Entscheidung suchen und kann Minuten machen. Am Bonascre wird sich dann die Etappe entscheiden und an den steilen Rampen hat man noch einmal die Möglichkeit Zeit gutzumachen, allerdings muss man sich dann mit Sekunden statt Minuten begnügen.


Ruhetag


15. Etappe

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Königsetappe der Tour. 6 Bergwertungen, darunter klassischen Pässe wie der Menté und Peyresourde. Die letzten Bergwertungen kommen ohne Flachpassagen, heute kann ein großer Einbruch kommen. 2005 waren die Abstände riesig. Heute kann sich das ganze Klassement umkrempeln, da die Anordnung der Berge zu frühe Attacken anregen. Am Ende noch der brutale Schlussanstieg zum Pla'd Adet, wer heute Schwäche zeigt wird die Tour verlieren. Die Bergwertung könnte sich heute schon entscheiden.

16. Etappe

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Noch einmal eine schwere Bergankunft. Zu einem der Monumenten der Tour gehts hinauf, zum Aubisque. Auch zuvor wird einiges abverlangt. Unter anderem der giftige Anstieg des Marie-Blanque. Es wird nur noch eine Hand voll Fahrer in Frage kommen für einen Podestplatz, der Sieger könnte bekannt sein. Wenn es aber noch eng zu geht, wie 2003 oder beim Giro 05, dann können wir uns auf spannende Etappen im Massif Central freuen.

17. Etappe

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Wie 05 nach den Pyrenäen im Programm. Es ist alles drin. Sowohl ein Sieg eines Ausreisers, als auch ein Sprintsieg und sogar eine Attacke von einem Favoriten. Jan Ullrich hat es 05 gezeigt, fast alle Fahrer konnten ihm nicht mehr folgen, nur rund 15 Fahrer konnte er an diesem kurzen Berg nicht abschütteln. Die Beine sind langsam müde, weshalb die Sprinter sich schon ganz schön anstrengen müssten.

18. Etappe

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Der giftige Anstieg zum Flugplatz von Mende gibt nochmal Chancen Plätze vor dem abschließenden Bergzeitfahren gutzumachen. Zusätzlich ist er nur kurz, man verbraucht also nicht unendlich viel Kraft. Man hat 2005 gesehen wie selektiv er ist bei entsprechender Fahrweise. Bei einem noch nicht sicheren Klassement muss sich hier der Mann in Gelb nochmal Attacken stellen. Auch für Ausreiser noch einmal die letzte Gelegenheit.

19. Etappe

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Anstatt das klassische Schlusszeitfahren findet ein Bergzeitfahren statt. Und das auch nach am legendären Puy de Dôme oberhalb Clermont-Ferrand. Die Rampen sind noch einmal enorm, sodass noch einmal einies drin ist. Noch einmal ein Monument der Tour. Der Erinnerungen an legendäre Duelle, allen voran an das von Anquetil und Poulidour werden wieder wach.

20. Etappe

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Tour d'Honeur. Nachdem gestern auch die letzte Entscheidungen gefallen sein dürften was die Gesamtwertungen betrifft gilt der heutige Tage noch einmal den Sprinter, die auf der Champs Èlysees, der wohl schönsten Finish der GTs noch einmal um das Grüne und dem prestigeträchtige Erfolg in Paris kämpfen.
Zuletzt geändert von Toursieger Ullrich am 8.12.2006 - 15:04, insgesamt 2-mal geändert.
Danke Jan!

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ETXE
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Beitrag: # 400335Beitrag ETXE
7.12.2006 - 23:35

Und nochmal: Bitte, bitte die Profile kleinermachen!!!
Zumindest das Salite-JPEG vom Puy de Dôme, das bringts vermutlich schôn!
Giro 2005 + Bergtrikot
Vuelta 2009 + Punktetrikot

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Fabian
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Beitrag: # 400337Beitrag Fabian
8.12.2006 - 0:39

Ehm, die 2. Etappe ist dieselbe wie die 5., ist das gewollt?

Ansonsten finde ich es eine recht gut durchdachte Tour, allerdings habe ich die ersten Berge lieber etwas früher, zwischen Alpen und Pyrenäen dann einige Mittelgebirgsetappen, damit es im Gesamtklassement praktisch die ganze Tour über spannend bleibt. Des Weiteren scheinst du ein für mich etwas zu grosses Flair für Bergankünfte zu haben; wenn man das BZF und Mende dazu zählt, sind es deren 6, denen gegenüber bloss eine einzige Bergetappe mit Ankunft im Tal stehen. Das benachteiligt die stärkeren Abfahrer doch recht stark, sofern sie nicht bei den Bergankunftsetappen am vorletzten Berg angreifen. Ich finde die Tour insofern etwas unausgewogen.
Die Zeitfahren gehen für mich in Ordnung, auch die Bergfahrer haben ihre Chancen, und das mE nicht nur im BZF. Gut so.
Flachetappen sind auch genügend da, allerdings würde ich wohl noch eine davon durch eine Etappe mit hügeligem Finale ersetzen - der Rennverlauf ist einfach weniger eintönig. Aber im Grossen und Ganzen ist die Tour wirklich gut, alles, was dazu gehört, ist dabei, auch Pavé-Abschnitte. Zwischen Alpen und dem EZF sowie den anschliessenden Pyrenäen geht es vor allem darum, sich möglichst schnell zu regenerieren, sonst hat man keine Chance mehr. Mal was Neues, das spannend werden könnte.

Toursieger Ullrich
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Beitrag: # 400366Beitrag Toursieger Ullrich
8.12.2006 - 14:36

Ne ist nicht gewollt. :D Aber macht eigentlich nichts, beide sollen topfeben sein.Ich werds aber noch editieren.

Ich bin eigentlich nicht der, der viel Bergankünfte braucht. Wollte eigentlich auch noch die Etappe nach Loudenvielle integrieren, dann hätte ich die Tour aber als zu schwer angesehen. Der Rest hat sich eher so ergeben, dass ich bestimmte Etappen (Plateu de Bonascre, Mende und Pla d'Adet) unbedingt drin haben wollte

Das mit den Hügellosen Flachetappen denke ich ist eigentlich nicht so. Ob nun Lunxemburg, Esch-sur-Alzette oder Revel, die sind eigentlich alle nicht ganz flach. Gut blos beim letzten geht es ganz am Ende mal etwas mehr hinauf, aber dennoch sehe ich Attacken kommen. Wenn die schwerer gewesen wäre, dann denke ich, dass es für eine Tour zu sprinterfeindlich gewesen wäre. DIe Bettinis haben ja auch noch Etappen, wie die nach Digne oder ähnlichem. Aber jedem das seine.

Starke Abfahrer haben vielleicht durchaus einen Nachteil. Die Abfahrt vom Galibier ist nich sehr steil und sonst gibts keine der großen Bergetappen ohne Bergankunft. Aber ich denke, dass die Abfahrt vom Pailhères zum Beispiel auch wichtig für den Rennverlauf ist. :D

Alles klar Etxe, wird gemacht, bei meiner Aufklösung muss ich den Balken nur minimal nach rechts schieben, daher ist es mir nicht so aufgefallen.
Danke Jan!

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Escartin
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Beitrag: # 403236Beitrag Escartin
2.1.2007 - 11:23

Die Zeit läuft ab. Ende Januar ist das Ding zu.
"Wittgenstein pondered what time it could be on the sun (it was a nonsensical question, he concluded)." - The Economist

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Escartin
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Beitrag: # 406883Beitrag Escartin
26.1.2007 - 8:33

Letzter Aufruf, Mittwoch ist Einsendeschluss, ab Donnerstag wird abgestimmt.
"Wittgenstein pondered what time it could be on the sun (it was a nonsensical question, he concluded)." - The Economist

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blauer_alex
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Beitrag: # 407550Beitrag blauer_alex
29.1.2007 - 20:25

Na dann will ich mich auch mal versuchen :D

Prolog (Sa.)

Kurzer Prolog, in dem Zeitfahrer wie McGee oder Cancellara, sowie Sprinter wie Hushovd wohl sehr weit vorne zu finden sind.

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1. Etappe (So.)

Das Bergtrikot wird standesgemäß vergeben, doch dieser eine Hügel wird eine Sprintankunft wohl kaum verhindern.

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2. Etappe (Mo.)

Total flache Strecke -> Sprintankunft

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3. Etappe (Di.)

Erneut keine Berge auf der Etappe zu finden, d.h. Sprinter sind wieder gefordert.

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4. Etappe (Mi.)

Fünf Bergwertungen mischen das Feld gut auf, doch die echten „Bergziegen“ und Gesamtklassement-Fahrer halten sich noch zurück, eher eine Etappe für starke Hügelfahrer.

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5. Etappe (Do.)

Entweder Sprinter oder Ausreißer, die mehr als 1 std. im Klassement zurückliegen.

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6. Etappe (Fr.)

Wohl vorerst das letzte Mal, dass die Sprinter zum Zuge kommen.

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7. Etappe (Sa.)

Drei Anstiege während der Etappe, dazu einer zum Ende. Die ersten Minutenabstände werden entstehen, jedoch noch längst keine Entscheidung.

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8. Etappe (So.)

Auf fast 230 km wird das Duell kletterstarke Ausreißer gegen Helfer der Favoriten entfachen, Ende offen. Man kann die Tour hier noch nicht gewinnen, aber schon verlieren.

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Ruhetag (Mo.)


9. Etappe (Di.)

Klassische Etappe für Hügelfahrer, da sich drei steile Hügel auf den letzten 40 Kilometern befinden.

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10. Etappe (Mi.)

Wieder einmal die Sprinter, die im Ziel vorne sein werden. Hier können außerdem ein paar Pünktchen für das Bergtrikot gesammelt werden.

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11. Etappe (Do.)

Wohl die Königsetappe, recht kurz, dafür warten weit mehr als 6000 Höhenmeter auf die Fahrer.

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12. Etappe (Fr.)

Auf 30 Kilometern eine recht flache Strecke für die Zeitfahrer.

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13. Etappe (Sa.)

Es geht hoch hinaus: auf über 2.200m im Schlussanstieg. Dazu sind drei weitere Berge zu bewältigen. Eine Vorentscheidung wird fallen.

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14. Etappe (So.)

Eine der Hammeretappen, wieder über 2.200m, jedoch bei ca. der Hälfte der Etappe. Ansonsten schont man sich für den Schlussanstieg.

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Ruhetag (Mo.)


15. Etappe (Di.)

Hier wird keine Entscheidung fallen, auch wenn 20km vor Ende ein Berg wartet. Die starken Bergfahrer ohne Chance auf den Gesamtsieg sind weit vorne zu finden.

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16. Etappe (Mi.)

Wieder Chance für abgeschlagene Fahrer auf den Tagessieg, aber auch knackige Anstiege im Verlauf.

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17. Etappe (Do.)

Erneut eine Hochgebirgsetappe, die nicht ganz so extrem ist, wie jene zuvor, doch auch hier darf man sich nicht ausruhen, denn man kann einige wichtige Sekunden im finalen Anstieg gutmachen bzw. verlieren.

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18. Etappe (Fr.)

Zwei Berge (weniger entscheidend) und drei Sprintwertungen, sowie den Zielsprint warten auf das Peloton.

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19. Etappe (Sa.)

Ein langes, entscheidendes Einzelzeitfahren über weit mehr als 60km.

Bild (EZF)


20. Etappe (So.)

Traditionsgemäße Runde nach Paris, wo ein letztes Mal ums Punktetrikot gekämpft wird.

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Insgesamt: 3431.5 km verteilt auf

- 8 Flachetappen
- 4 Hügeletappen
- 6 Bergetappen
- 3 Zeitfahren (inkl. Prolog)
Erfolge (u.a.)
1. Platz Bundesliga 2014/15
1. Platz Bundesliga 2020/21
2. Platz Bundesliga 2010/11
2. Platz Bundesliga 2011/12
2. Platz Bundesliga 2015/16
3. Platz Bundesliga 2013/14
3. Platz Bundesliga 2017/18
3. Platz Bundesliga 2018/19
1. Platz DFB-Pokal 2019/20

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wassertraeger29
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Beitrag: # 407584Beitrag wassertraeger29
29.1.2007 - 23:00

Insgesamt gefallen mir die vielen mittelschweren Etappen auf denen vieles möglich ist.
Aber bei Etappe 5 schreibst du: "Entweder Sprinter oder Ausreißer, die mehr als 1 std. im Klassement zurückliegen."; Ich sage es mal so, wer da schon eine Stunde zurückliegt, den sollte man nicht mehr Rad fahren lassen. ;)
Außerdem ist ein 67,5 Kilometer langes EZF (eigtl. ist es ein MZF) als 19. Etappe ein ziemlicher Hammer!

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blauer_alex
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Beitrag: # 407691Beitrag blauer_alex
30.1.2007 - 16:29

Auf der 5. Etappe orientierte ich mich (komischerweise) sehr am RSM, da man dort auf der 4. Etappe bei 4 Bergwertungen schon locker 45 Minuten verlieren kann. Verkürzen wir die Zeit mal auf etwa 20 Minuten ;)

Zu Etappe 19: Ich habe extra ein schwieriges, in diesem Falle Einzel-, Zeitfahren gewählt, da mir das erste doch eher kurz als lang vorkam.

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