Tour de France 2011

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lachi
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Tour de France 2011

Beitrag: # 6835192Beitrag lachi
18.10.2010 - 20:52

Vorschau auf die TdF - Morgen live auf der PCM-Seite:
http://www.focus-home.com/files/url.php ... 2B0cE%2BIw

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Daniano
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Beitrag: # 6835193Beitrag Daniano
18.10.2010 - 21:33

Einige Etappenorte sind ja schon bekannt. Ich freu mich auf die letzte Bergetappe nach Alpe d Huez :)

PS
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Beitrag: # 6835224Beitrag PS
19.10.2010 - 12:08

Die Vermutungen stimmen größtenteils. Interessant schonmal 1 EZF am vorletzten Tag sonst keines nur ein MZF an Tag 2. Alpe d'Huez am drittletzten Tag und Gallibier davor als Bergankunft.
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Antilles
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Beitrag: # 6835225Beitrag Antilles
19.10.2010 - 12:21

Die Etappen nach Luz-Ardiden und zum Plateau de Beille gefallen mir sehr gut, Luz-Ardiden wäre schon eine Überlegung wert hinzureisen.

Die Berge auf der letzten Pyrenäen-Etappe sind zwar nicht zu steil, aber dafür zahlreich. Gefällt mir und erinnert an die Etappe von 2004.

Interessant auch die Etappe nach Pinerolo, ist man doch beim Giro '09 gefahren, kurz vor dem Ende ist noch ein steiler, kurzer Anstieg.

Auf die Etappe nach Alpe d'Huez kann man gespannt sein, 109 km sind arg wenig. Kann aber sich aber auch positiv auswirken, wenn die Fahrer bis zum Anstieg noch viele Reserven haben.

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Klaus und Tony
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Beitrag: # 6835228Beitrag Klaus und Tony
19.10.2010 - 13:45

Wenn wir mal die ganzen (richtigen) Weisheiten wie: "Rennen werden von den Fahrern gemacht", weglassen und außerdem vernachlässigen, dass in den flacheren Etappen noch viele hübsche Feinheiten stecken könnten, dann bleibt zur Beurteilung erst einmal nur die Bauart der Hochgebirgsetappen und ihre Anordnung innerhalb der Tour. Letztere ist keine Überraschung. Es ist eben die Tour.
Die Profile aber sind ein Witz. Wenn man mit Galibier + Alpe d'Huez die Alpen feiern will, dann könnte man eines Tages auch das Stade de France feiern, indem man alle französischen EM- und WM-Quali-Heimspiele seit 2004 noch einmal in Zeitlupe nachspielt.
Vielleicht hat man aber genau deswegen in den Pyrenäen das genauso genial in der Landschaft liegende Plateau de Beille als Zielankunft ausgewählt. Alpe d'Huez hat somit gute Chancen, nur zweitlangweiligste Bergankunft zu werden.
Zuletzt geändert von Klaus und Tony am 19.10.2010 - 14:06, insgesamt 1-mal geändert.

almohalim
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Beitrag: # 6835229Beitrag almohalim
19.10.2010 - 14:06

Naja es gibt ja vor den Pyrenäen noch eine kleine Bergankunft in Super Besse (ich glaub 1300m) Die schon 2008 im Programm war, ich denke mal da kann es erste Entscheidungen geben, wer bei den ersten 20 mitfährt

ulle91
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Beitrag: # 6835233Beitrag ulle91
19.10.2010 - 14:18

Die Luz-Ardiden-Etappe gefällt mir mit Abstand am besten. Da werden Ulle-Gefühle erweckt. Ansonsten bin ich bei KuT. Mit 2 Bergen kann man eigentlich nichts feiern.

Super Besse hat auch 2008 keine nennenswerten Abstände produziert. Da ist nur der letzte Kilometer steil. Davor ist es ein Rollerberg.
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Anonymer
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Beitrag: # 6835235Beitrag Anonymer
19.10.2010 - 14:30

MZF auf Etappe 2 find ich etwas komisch. Allgemein sehr wenig Zeitfahren, klar können sich auf den 41km einiges an Abständen ergeben.
Abstecher gibts dieses Jahr nur nach Italien, oder ?

PS
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Beitrag: # 6835244Beitrag PS
19.10.2010 - 15:36

Dann werde ich mich mal an eine genauere Analyse des Parcours machen. Vorweg mir gefällt der Kurs eigentlich recht gut für eine Tour de France. Da erwarte ich nämlich eh nicht zu viel.

Angefangen mit der sehr interessanten ersten Woche, die für Tourverhältnisse nicht schlecht ist. Die erste Etappe hinauf zum Mont des Allouettes, der zwar nicht zu schwer ist, aber das Etappenfinale wird sicherlich interessant. Das Mannschaftszeitfahren hingegen an einem Sonntag ziemlich verschenkt. Also den Sonntag meine ich. Die Länge finde ich ok, so werden die Fahrer mit schwachen Mannschaften nicht zu sehr benachteiligt, aber es ist im Programm. Gute Lösung wie ich finde. Die dritte Etappe auch nicht uninteressant entlang des Meeres aber eine nötige Chance für die Sprinter. Dann die vierte Etappe wieder gelungen, denn mit der Mûr de Bretagne als Schlussanstieg ist das schon mal ein interessanter Test für die Favoriten. 1,6 km à 7,5 %, wenn die Steigung so wie 2006 gefahren wird, wovon ich ausgehe. Davor laut Prudhomme zwei weitere Anstiege. Nette Etappe. Auch die 5. Etappe spricht Spannung, was die Fahrer daraus machen ist eine andere Frage, aber lange entlang des Meeres gegen Ende mit einigen Richtungswechseln im Finale könnte sehr interessant werden. 2004 war es glaube ich damals zu einer Windkante gekommen. Die 6. Etappe dann wohl wieder Sprint, also passt schon. Am Freitag dann noch einmal ein Sprint in Châteauroux oder vielleicht schaffen es auch mal Ausreißer auf einer dieser Etappen wovon ich allerdings nicht ausgehe da die Sprinter nicht allzu viele Chancen haben werden. Eine gelungene erste Woche wie ich finde.

Weiter geht es auch recht interessant. Auch wenn Super-Besse wieder nur der letzte Kilometer schwer ist, aber auch das wird wieder für Spannung sorgen, solche Etappen sind auf jeden Fall besser als die Pyrenäenetappen von 2009 mit Bergen in der Mitte, wo eh Ausreißer durchkommen. Auch wenn die Etappe nach St. Flour wohl doch nicht zu interessant wird, aber für eine Wochenendetappe ist das doch ganz nett. Und Möglichkeiten zur Attacke sind auf jeden Fall gegeben, denn wer weiß was durch eine eventuelle Windkante etc. in der ersten Woche passiert ist und das ansteigende Finish den einen Kilometer hinauf nach St. Flour ist auch egal für Ausreißer als auch für das Feld eine nette Gelegenheit zur Attacke. Montag Ruhetag, Dienstag und Mittwoch Übergangsetappen, wobei ich denke, dass die Sprinter die sich nicht nehmen lassen, aufgrund der wenigen Sprints in Woche 1. Dann die erste richtige Bergankunft nach Luz-Ardiden. Die Etappe finde ich schon mal sehr interessant mit einem netten Profil. Auch wenn die Fahrer erst hinauf nach Luz-Ardiden angreifen, die Möglichkeit für Attacken vorher besteht und die Kombi hat Armstrong damals ins Wanken gebracht und 209 km Länge werden auch in den Beinen stecken. Meiner Meinung nach gelungener Auftakt, vielleicht aber auch zu früh eine solch harte Etappe. Die folgende Etappe über den Aubisque könnten wir uns schenken, mal sehen welche Ausreißer diesmal wieder gewinnt. Fedrigo? Die 14. Etappe dafür ganz nett auch wenn es unter den Favoriten nicht allzu viel zu holen gibt. Aber dafür wird das Bergtrikot wohl heiß umkämpft sein auf der 13. Etappe von 2004. Damals war sie nur etwas länger und der Ares war noch vor dem Aspet im Programm. Damals gewann übrigens Armstrong vor Basso, während Ulle abgehängt war, wie tags zuvor in La Mongie. Dann wieder eine Übergangsetappe am Sonntag, aber die gibt es halt. Wenigstens nur eine davon, denn nach dem Ruhetag geht es nach Gap und der Col de Manse kurz vor Schluss. Auch wenn ich nicht unbedingt daran glaube, dass dort viel passiert, aber die Möglichkeit besteht auch hier.

Und ab dann wird es wirklich interessant. Die Etappe von Gap über den Montgenevre und Sestriere könnte im Finale noch einmal sehr interessant werden, vor allem wenn Contador nicht am Start steht und alle den kleinen Schleck jagen. Denn die Abfahrt hinunter, auch bekannt vom letztjährigen Giro hat es in sich. Damals gewann die Etappe zwar noch mehr an Spannung an einer kleinen Gegensteigung 3 km vor dem Ziel, aber so ist der Gipfel des Pra’Martinos nur 7,5 km vom Ziel entfernt. Die anschließende Etappe finde ich auch gelungen, denn man bietet den Fahrern an, dass man schon früh das Feld zerlegen könnte, auch wenn diese es nicht tun aber dafür können die Organisatoren nichts, aber die Möglichkeit bieten sie schon mit dem Agnello. Beim Giro 08 ist damals das Feld auf ca. 20 Mann geschrumpft. Danach noch der Izoard, schwierig, aber sehr schön, auch wenn ich es schade finde, dass man die Ankunft auf dem Galibier von der leichteren Seite in Angriff nimmt. Gerade einmal 6,9 % im Durchschnitt vom Lautaret aus, ganz zu schweigen von selbigen der noch einfacher ist. Hier wird wohl nichts passieren, außer auf dem letzten Kilometer der noch recht steil ist. Da kann man keine Abstände erzeugen, außer man fängt wie gesagt früh an, aber wir sind ja bei der Tour. Die 19. Etappe wird dann noch einmal interessant. Ich bin gespannt was passiert. Sehr kurz und knackig. Die Frage ist, ob es dadurch eher kleine bis keine Abstände gibt oder ob einige Fahrer mit dieser kurzen Distanz Probleme haben. Auf jeden Fall könnte es noch einmal viele Angriff geben, wenn die Abstände und davon gehe ich aus klein sind. Ohne Contador könnte es sogar noch interessanter werden, weil dann eine Situation wie 2008 entstehen könnte als Sastre gewann. Dann das abschließende einzige Zeitfahren ok, aber vielleicht sind das etwas zu wenig Zeitfahrkilometer. 41 km und diese auch noch recht schwer nach Prudhomme ich weiß ja nicht. Aber spannend könnte es werden, wenn Contador nicht am Start steht. Paris dann wie immer.

Also ich bin mit der Strecke zufrieden, denn die Organisatoren bieten viele Möglichkeiten zu Attacken, Windkanten und auch interessanten Situationen in der ersten Woche. Wenn die Fahrer diese nicht nutzen, dann ist es so, aber ich finde en Parcours trotzdem gut, auch wenn die Tour in den Pyrenäen entschieden werden könnte, weil wie gesagt der Galibier nicht selektiv ist und ich das auch von der kurzen Etappe so erwarte.
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Alexxmax
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Beitrag: # 6835245Beitrag Alexxmax
19.10.2010 - 16:31

ich glaube schon, dass auf der etappe nach Alpe d'Huez durchaus abstände bringen kann. eine zumindest halbwegs vergleichbare etappe war 2009 beim giro die blockhaus-etappe. noch kürzer mit gut 80-85km
vielleicht traut man sich durch die geringe distanz schon am galibier zu attackieren. auf der blockhaus-etappe gabs meiner erinnerung nach auch verhältnismäßig früh angriffe der favoriten (kann mich aber natürlich auch täuschen)

probieren sollte man diese führung auf jeden fall mal.
sonst eigentlich eine der schönsten touren der letzten jahre, wenn ich so zurückdenke 8)

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Antilles
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Beitrag: # 6835253Beitrag Antilles
19.10.2010 - 17:38

Interessant könnten auch die neuen Regeln bezüglich Punkte- und Berg-Wertung werden.

Es gibt nur noch pro Etappe einen Zwischensprint, bei dem aber 15 Fahrer Punkte erhalten.

Verspricht neue taktische Möglichkeiten, sodass man Sprinter vielleicht öfters in Ausreißergruppen findet. Je nach dem wo der Sprint abgenommen wird könnte es auch sein, dass es bis dahin keine Gruppe gibt.

Hushovd, sofern er überhaupt 'auf Grün fährt', wird die Regel gefallen.

Die Flachetappen werden dadurch jedenfalls nicht langweiliger.

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Daniano
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Beitrag: # 6835257Beitrag Daniano
19.10.2010 - 17:48

Das wird dann fast so wie bei der Tour Down Under, wo man bei den Zwischensprints auf einer Etappe mehr Punkte holen kann, als im Schlusssprint. Da findet man immer Fahrer in den Top 5 der Punktewertung, die an keinem Massensprint beteiligt waren.

Preno
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Beitrag: # 6835261Beitrag Preno
19.10.2010 - 18:29

Finde die Etappen in den Pyrenäen in Ordnung. In den Alpen könnte man ruhig auch mal eine Etappe weiter südlicher (Turini Braus ect.) veranstalten. Immer die gleichen Pässe.
Mindestens gibt es keine schwere Bergetappe wo das Ziel 50km nach dem letzten Berg liegt.
41km Einzelzeitfahren sind für mich eindeutig zu wenig!!

sciby
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Beitrag: # 6835262Beitrag sciby
19.10.2010 - 18:38

Warum wärmt man immer wieder alte Berge auf und versucht sie künstlich zu einem Spektakel zu machen? Ist Herr Prudhomme zu faul mal was neues zu suchen?
Ex-Profi Cédric Vasseur via Twitter: "Der Radsport wurde wieder einmal vor der ganzen Welt lächerlich gemacht...Bravo!!!"

Fus87
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Beitrag: # 6835264Beitrag Fus87
19.10.2010 - 19:13

Warum führt Milano-San Remo immer über den Poggio?

Es mag sein, dass manche (gut, viele) Tour-Anstiege nicht die schwierigsten sind, und dass man anspruchsvollere finden kann.
Aber für einen Fahrer wird ein Etappensieg in Alpe-d'Huez immer mehr bedeuten als an irgendeinem neuen Anstieg, selbst wenn dieser viel schwieriger ist.

Natürlich ist es auch einfacher, aber Tradition ist das Lebenselixier des Radsports und sollte nicht unterschätzt oder vergessen werden.

RotRigo
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Beitrag: # 6835330Beitrag RotRigo
20.10.2010 - 23:05

Bist du zu faul, dich zu informieren, sciby? Seit wann macht Prudhomme die Tour-Strecke? Wenn man Menschen namentlich angreift, dann sollte man wenigstens wissen, wen...

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José Miguel
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Beitrag: # 6841804Beitrag José Miguel
20.1.2011 - 17:18

Die teilnehmenden Teams stehen nun fest:
  • Omega Pharma-Lotto (Bel)
  • Quickstep Cycling Team (Bel)
  • Saxo Bank Sungard (Den)
  • Euskaltel-Euskadi (Spa)
  • Movistar Team (Spa)
  • Ag2R La Mondiale (Fra)
  • Sky Procycling (GBr)
  • Lampre - ISD (Ita)
  • Liquigas-Cannondale (Ita)
  • Pro Team Astana (Kaz)
  • Team Leopard - Trek (Lux)
  • Rabobank Cycling Team (NEd)
  • Vacansoleil-DCM Pro Cycling Team (Ned)
  • Katusha Team (Rus)
  • BMC Racing Team (USA)
  • HTC-Highroad (USA)
  • Team Garmin-Cervelo (USA)
  • Team Radioshack (USA)
  • Cofidis, Le Credit En Ligne (Fra)
  • Saur - Sojasun (Fra)
  • FDJ (Fra)
  • Team Europcar (Fra)
Die von mir fett markierten Mannschaften sind die, welche per Wild-Card von der ASO zugelassen worden sind. Cofidis, Europcar und Fdjeux sind keine wirklichen Überraschungen, dagegen dürfte man bei Geox mit Sastre und Menchov ziemlich frustriert darüber sein, dass Saur-Sojasun den Vorzug vor ihnen erhalten hat.
RZ: Punktewertung Vuelta 2006 und 2008, Etappensieg TdF 2010, 2011 und Giro 2012&2014, Berg Giro 2012, 2013, 2014 / Rad-Tipp: Giro dell'Emilia, Paris-Tours 2008, Tour de Romandie 2011, Eneco-Tour 2011, WM-Zeitfahren 2011 / Frauenfussball-Weltmeisterschaft 2007 / Fussball-Bundesliga 11-12
SKI: Whitney Houston Award 10/11, 11/12, 12/13, 13/14

Anonymer
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Beitrag: # 6841807Beitrag Anonymer
20.1.2011 - 17:35

Einfach nur lächerlich, Geox müsste schon allein wegen Menchov dabei sein, die französischen Teams sind zwar ganz solide, haben aber keine Fahrer in ihren Reihen, die man mMn groß bei der TdF vermissen würde, aber der Vorjahresdritte und meiner Einschätzung nach, gerade in der eventuellen Abwesenheit von Contador, auch 2011 ein Podiumskandidat sollte einfach dabei sein.

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Ciolek 4 Win
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Beitrag: # 6841808Beitrag Ciolek 4 Win
20.1.2011 - 17:38

Dass die ASO zur Tour französische Teams dabei haben möchte verstehe ich ja. Immerhin sind die meisten Fans ebenfalls Franzosen und die wollen natürlich auch ihre Leute sehen.

Aber Geox war für mich klar gesetzt, da Menchov mMn der größte Konkurrent für Andy gewesen wäre, falls Contador nicht fährt. Sonst kommt mir da nur Sanchez und Evans in den Sinn, die allerdings beide nicht unbedingt stärker sind als Menchov.

Von daher hätte ich eher Lampre rausgenommen oder Saxobank, falls Contador gesperrt wird.

Penny
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Beitrag: # 6841809Beitrag Penny
20.1.2011 - 17:48

Ciolek 4 Win hat geschrieben:Dass die ASO zur Tour französische Teams dabei haben möchte verstehe ich ja. Immerhin sind die meisten Fans ebenfalls Franzosen und die wollen natürlich auch ihre Leute sehen.

Aber Geox war für mich klar gesetzt, da Menchov mMn der größte Konkurrent für Andy gewesen wäre, falls Contador nicht fährt. Sonst kommt mir da nur Sanchez und Evans in den Sinn, die allerdings beide nicht unbedingt stärker sind als Menchov.

Von daher hätte ich eher Lampre rausgenommen oder Saxobank, falls Contador gesperrt wird.
naja, Lampre hat mit Scarponi, Cunego und vor allem Kashechkin drei Fahrer die unter Umständen bei der nächsten Tour de France vorne mitmischen könnten, ebenso Saxo Bank mit Richie Porte, Daniel Navarro und Chris Anker Sörensen.

bei den kleinen französischen Teams sieht das mau aus.

das Geox nicht eingeladen wurde, könnte ua. auch mit den negativen Schlagzeilen zu tun haben, die es damals um Ricco, Cobo und Piepoli gab...

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LivestrongComp#1
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Beitrag: # 6841810Beitrag LivestrongComp#1
20.1.2011 - 17:50

Ciolek 4 Win hat geschrieben:Dass die ASO zur Tour französische Teams dabei haben möchte verstehe ich ja. Immerhin sind die meisten Fans ebenfalls Franzosen und die wollen natürlich auch ihre Leute sehen.

Aber Geox war für mich klar gesetzt, da Menchov mMn der größte Konkurrent für Andy gewesen wäre, falls Contador nicht fährt. Sonst kommt mir da nur Sanchez und Evans in den Sinn, die allerdings beide nicht unbedingt stärker sind als Menchov.

Von daher hätte ich eher Lampre rausgenommen oder Saxobank, falls Contador gesperrt wird.
Ja, Sastre und Menchov gehören definitiv zur diesjährigen Tour. Menchov wie gesagt, weil er bei sehr guter Form und eventuellen Schwächen der Schlecks, Andy herausfordern könnte und Sastre einfach weil er ein Charakter ist und ich oft ganz lustig finde war er auf manschen Etappen so versucht.

Als größten Konkurrenten sehe ich Menchov übrigens gar nicht unbedingt mal. Ein Basso in Topform und ein sich noch weiterentwickelter Nibali sehe ich beide knapp vor ihm. Und wer weiß, am Ende macht Gesink den entgültigen Sprung schon an die Spitze. (Auch wenn das letzte eher unwahrscheinlich ist, ja)


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