Tour de France 2011

Alles, was mit reellem Radsport zu tun hat

Moderatoren: RobRoe, Routinier, Escartin

ulle91
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Beitrag: # 6863552Beitrag ulle91
18.7.2011 - 22:57

Nach der Luz-Ardiden-Etappe war der Tenor hier doch noch ein ganz anderer. "Spannende Tour" und ähnliches war hier zu lesen. Nun haben die Favoriten auf einer Bergetappe mal nicht alles gezeigt und schon meckert die Meute wieder.

Dass man die Pinerolo-Etappe nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, dürfte der 2009er-Giro bewiesen haben. Dort wird es sicherlich Angriffe der Favoriten geben. Die Abfahrt ins Ziel ist auch recht kurvenreich. Möglichkeiten sind seitens der Strecke in diesem Jahr doch durchaus gegeben. Kurstechnisch ist das jedenfalls angenehmer als oftmals in den letzten Jahren.
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lachi
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Beitrag: # 6863554Beitrag lachi
18.7.2011 - 23:03

Ich finde die Tour auch spannend. Es gab noch selten so viele ähnlich starke Fahrer.

TDK
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Beitrag: # 6863555Beitrag TDK
18.7.2011 - 23:03

Die Strecke dieses Jahr ist deutlich besser als die Jahre zuvor - nur die Fahrweise ist sehr defensiv.

Mephios
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Beitrag: # 6863559Beitrag Mephios
19.7.2011 - 0:50

Also, ich finde die Tour jetzt wesentlich spannender, da nicht schon nach der ersten Bergetappe der Sieger der Tour fest steht .... 8)

PS
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Beitrag: # 6863560Beitrag PS
19.7.2011 - 1:08

Dass die Tour spannend ist, steht für mich außer Frage und dass der Parcours seit langem mal wieder gelungen ist, stelle ich auch keineswegs in Frage, stelle aber nur fest, dass vor allem beim Giro deutlich offensiver und interessanter für den Zuschauer gefahren wird. Übrigens kann auch die Taktirerei sehr interessant und spannend sein, nur so am Rande. Zur Pinerolo-Etappe: Beim Giro damals gab es allerdings nach der kurvenreichen Abfahrt auch noch einen kleinen Hügel innerhalb Pinerolos der das Rennen noch einmal spannend gemacht, auch wenn da Herr Di Luca z. B. schon weg war, aber Giro ist Giro und Tour ist Tour und somit rechne ich nicht mit vielen Ereignissen auf der Etappe.
Pe Es - Sieger Giro 2010, 3. TdF 2011, 3. Giro 2013, 2. TdF 2015, 2. Giro 2017, 3. Vuelta 2017
Etappensiege: Vuelta Etappe 18+19 2008; Giro Etappe 7 2010; Giro Etappe 19 2011; Vuelta Etappe 3+5 2011; Giro Etappe 3 2013; Giro Etappe 8 2016; Tour Etappe 9 2016; Giro Etappe 18 2017; Tour Etappe 17 2017; Vuelta Etappe 12 2018; Tour Etappe 13 2019; Giro Etappe 12 2020; Giro Etappe 14+20 2021; Tour Etappe 14 2021; Vuelta Etappe 7+15 2021

hajk
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Beitrag: # 6863562Beitrag hajk
19.7.2011 - 1:45

PS hat geschrieben:Dass die Tour spannend ist, steht für mich außer Frage und dass der Parcours seit langem mal wieder gelungen ist, stelle ich auch keineswegs in Frage, stelle aber nur fest, dass vor allem beim Giro deutlich offensiver und interessanter für den Zuschauer gefahren wird.
vor allem in diesem Jahr beim Giro :lol:

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atreiju
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Beitrag: # 6863572Beitrag atreiju
19.7.2011 - 10:05

deswegen kommen ja immer die Giro-Experten zur Tour und versenken dort alles, was da so gerade am Start ist... :roll:

Ich finde, der Giro ist immer mehr eine Freak-Show, dessen angebliche so hohe Attraktivität auf Spektakel beruht. Mag sein, dass dieser "offensiver" gefahren wird, was aber vielleicht auch daran liegt, dass dort Schwächen und Fehler nicht so auffallen, wie bei der Tour, wo sie gnadenlos entscheidend sein können. Es ist aber vielleicht auch so, dass es bei der Tour eben viel schwerer ist, auch nur kleine Vorsprünge herauiszufahren.

im übrigen war doch gerade dieser Giro nur eins - unendlich einseitig und das ist für mich langweilig...

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bigal
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Beitrag: # 6863590Beitrag bigal
19.7.2011 - 12:31

Linus Gerdemann (Leopard-Trek, 28 Jahre, 4. Teilnahme):
Stellt bei der diesjährigen Tour seine Wünsche hinten an und ist eine Stütze im Team Leopard-Trek. Nach zwei schwachen Jahren bei Milram scheint der Wahlschweizer wieder in Top-Form zu sein und beeindruck mit starken Leistungen, wie auf Etappe 14, bei der er erst in der Fluchtgruppe fuhr, um sich dann zurückfallen zu lassen, weil er den Schlecks helfen wollte.
Beste Platzierung: Platz 11 – 1. Etappe
Fazit: Hat seine Rolle gefunden – und füllt diese sehr gut aus.

Der ganze Artikel gibts hier:
http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_70626.htm

Ist das ernst gemeint?:-)

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Megamen 1
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Beitrag: # 6863592Beitrag Megamen 1
19.7.2011 - 12:38

Er sieht jedenfalls besser als Martin aus...

Anonymer
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Beitrag: # 6863593Beitrag Anonymer
19.7.2011 - 12:40

Martin hat zweifellos mehr für Cav gearbeitet als Gerdemann für die Schlecks - und keiner von beiden hat irgendwas in den Bergen gerissen...

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Megamen 1
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Beitrag: # 6863594Beitrag Megamen 1
19.7.2011 - 12:41

Gerdemann war aber meines Erachtens länger im Feld geblieben... Habe aber auch nur die Etappe mit dem Tourmalet gesehen...

Preno
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Beitrag: # 6863595Beitrag Preno
19.7.2011 - 12:44

Mephios hat geschrieben:Also, ich finde die Tour jetzt wesentlich spannender, da nicht schon nach der ersten Bergetappe der Sieger der Tour fest steht .... 8)
Ich kann dir nur zustimmen.Mir ist lieber dass die Favoriten bis zum Schluß zusammen sind,wie dass einer am Fuß der Schlussteigung angreift und im Ziel zwei Minuten Vorsprung hat!!!!!!

taAgeR
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Beitrag: # 6863596Beitrag taAgeR
19.7.2011 - 12:45

Gerdemann der Heras der Schleck-Brüder?

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Time2Play
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Beitrag: # 6863598Beitrag Time2Play
19.7.2011 - 13:07

Aufgrund einer Erkrankung spielt Martin keine Rolle mehr im Gesamtklassement.
Ohne die Erkältung hätte er die Tour wahrscheinlich gewonnen :lol:

Ein Witz dieser Artikel.
<b>Sattlerei Ski-Challenge Gesamtweltcupsieger und Weltmeister 2008/2009</b>

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Sale1896
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Beitrag: # 6863599Beitrag Sale1896
19.7.2011 - 13:16

lachi hat geschrieben:
Sale1896 hat geschrieben:Spam bei Seite das würde den Tourverlauf ganz stark verändern, was nicht tragbar wäre.
Was heisst hier nicht tragbar. Also ich fände es gut, dann würden die Luschen dafür bestraft, dass sie in den Pyrenäen nicht mehr versucht haben.
Das Tour Ergebnis wäre nicht tragbar. Mich würde es auch freuen, vorallem das es dann sehr gut für Voeckler aussehen würde, aber wenn man später auf diese Tour zurück blickt bleibt immer ein komischer nachgeschmack, denn das Ergebnis wäre stark verfälscht, was nicht tragbar wäre und der Toursieger nicht der würdige Toursieger wäre.
Tippspiel Sieger:
Vuelta a Castilla y Leon 2011

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Krümelmonster
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Beitrag: # 6863601Beitrag Krümelmonster
19.7.2011 - 13:34

Daniano hat geschrieben:Auf dem Gallibier hats gestern geschneit und für Donnerstag und Freitag werden in den Alpen auf über 2000 Meter Höhe 10 cm Neuschnee erwartet. Vielleicht hat das ja Einfluss auf den Tourverlauf ?
Dass die Strecke geändert wird wäre sehr unwahrscheinlich. Ab morgen wird es wieder wärmer und sonniger - und da wir Hochsommer haben schmilzt der Schnee selbst auf 2600 Metern noch weg wie nix. Da müsste es schon 50cm oder mehr runterhauen, bevor sie nen Pass rausnehmen.
Ausnahme wäre sicher, wenn es schon heute über die hohen Pässe ginge, denn Rennen im dichten Schneetreiben hat man in den letzten Jahren den Fahrern nur noch sehr selten zugemutet.
"Er hat jetzt einen neuen Spitznamen im Peloton. Er heißt jetzt nicht mehr "Die Kobra" - er ist "Der Wurm"

Anonymer
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Beitrag: # 6863602Beitrag Anonymer
19.7.2011 - 13:51

Time2Play hat geschrieben:
Aufgrund einer Erkrankung spielt Martin keine Rolle mehr im Gesamtklassement.
Ohne die Erkältung hätte er die Tour wahrscheinlich gewonnen :lol:

Ein Witz dieser Artikel.
Das schreiben die doch garnicht, man kann sich schlecht über was beschweren, was man nur reininterpretiert haben will - der Witz liegt da woanders...

Fus87
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Beitrag: # 6863606Beitrag Fus87
19.7.2011 - 14:07

Sale1896 hat geschrieben:
lachi hat geschrieben:
Sale1896 hat geschrieben:Spam bei Seite das würde den Tourverlauf ganz stark verändern, was nicht tragbar wäre.
Was heisst hier nicht tragbar. Also ich fände es gut, dann würden die Luschen dafür bestraft, dass sie in den Pyrenäen nicht mehr versucht haben.
Das Tour Ergebnis wäre nicht tragbar. Mich würde es auch freuen, vorallem das es dann sehr gut für Voeckler aussehen würde, aber wenn man später auf diese Tour zurück blickt bleibt immer ein komischer nachgeschmack, denn das Ergebnis wäre stark verfälscht, was nicht tragbar wäre und der Toursieger nicht der würdige Toursieger wäre.
Gibt es bei Riis' Toursieg 1996 einen schlechten Nachgeschmack wegen der verkürzten Sestrières-Etappe?
Sicherlich wegen einiger anderer Dinge, aber doch nicht deswegen.

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Sale1896
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Beitrag: # 6863609Beitrag Sale1896
19.7.2011 - 14:42

Es ist ja wohl etwas anderes, wenn eine Etappe verkürzt wird und ein Riis die Tour gewinnt oder 1-2 Berge ganz rausgenommen werden und unter umständen Voeckler gewinnt.

Stell dir mal vor der Galibier wird komplett rausgenommen und unter umständen noch der Cold Agnel, der nochmal 100m höher liegt, dann hätte die 18. Etappe nur noch den Izoard als Schwierigkeit, dann wäre die Etappe mit der 13. Etappe gleich zu setzen, die ja bekanntlich keine Abstände gebracht hat und ein Thor Hushovd gewonnen hat. Dann hätte Voeckler nur noch Alpe d'Huez wo er das Trikot verteidigen müsste und das Zeitfahren. Es geht ja nicht nur um Voeckler, sondern auch ein Evans hätte große Vorteile, denn ein Contador, Basso oder die Schlecks könnten keine Attacke mehr starten außer nach d'Huez, das würde die Tour stark verfälschen, was 1996 wegen einer verkürzten Etappe nicht der fall war.
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CrazyCruser
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Beitrag: # 6863615Beitrag CrazyCruser
19.7.2011 - 15:17

Rojas heute abend in grün? Ist Cav eigentlich noch im Feld?
Aber ganz toll was Sky gemacht hat, 2 Mann nach vorne schicken und dann merken, dass Jeannesson auch dort ist und hinten nachführen.

Edit: Hab Cav entdeckt. Ist noch da...
Radsport ist ein Teamsport, zumindest bis 49 Kilometer vor dem Ziel. (Fabian Cancellara)

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lachi
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Beitrag: # 6863623Beitrag lachi
19.7.2011 - 15:48

Sale1896 hat geschrieben:Es ist ja wohl etwas anderes, wenn eine Etappe verkürzt wird und ein Riis die Tour gewinnt oder 1-2 Berge ganz rausgenommen werden und unter umständen Voeckler gewinnt.

Stell dir mal vor der Galibier wird komplett rausgenommen und unter umständen noch der Cold Agnel, der nochmal 100m höher liegt, dann hätte die 18. Etappe nur noch den Izoard als Schwierigkeit, dann wäre die Etappe mit der 13. Etappe gleich zu setzen, die ja bekanntlich keine Abstände gebracht hat und ein Thor Hushovd gewonnen hat. Dann hätte Voeckler nur noch Alpe d'Huez wo er das Trikot verteidigen müsste und das Zeitfahren. Es geht ja nicht nur um Voeckler, sondern auch ein Evans hätte große Vorteile, denn ein Contador, Basso oder die Schlecks könnten keine Attacke mehr starten außer nach d'Huez, das würde die Tour stark verfälschen, was 1996 wegen einer verkürzten Etappe nicht der fall war.
Warum muss der beste Kletterer die Tour gewinnen? Nur weil die Etappen-Planer das so vorgesehen haben? Egal wie die Tour ausgeht, der Fahrer mit der geringsten Zeit ist ein würdiger Gewinner.

Jeder Fahrer kann mal Glück oder Pech haben. Am Anfang hat Cav gejammert, dass die Tour wegen ihm so "schlimme" Etappenankünfte gemacht hat.

Oder hätten sie die Tour anhalten sollen bis sich Vino, Köden und die anderen wieder erholt haben. Durch deren Ausfälle haben schliesslich auch andere Fahrer Vorteile auf eine gute Platzierung. Oder meinst du, die sind absichtlich in den Graben gefahren um die Konkurrenz zu unterstützen.

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